Das Hexenbrennen bzw. Hexenfeuer, in einigen Gegenden auch Maifeuer genannt, entstammt aus alter Tradition und wird in der Walpurgisnacht am 30. April eines jeden Jahres gefeiert.
Außerhalb des Dorfes wird ein großer Holzhaufen zusammengetragen und errichtet. In Schwarzkollm ziehen vor allem die Kinder und (Groß)Eltern angeführt von dem Spielmannzug mit Lampions und Fackeln zum Ort des Geschehens. Mitgeführt wird eine ausstaffierte Puppe(Hexe) mit Besen die überführt, angeklagt und danach den Flammentod übergeben wird. Die Strohpuppe symbolisiert den Winter, welcher verbrannt und damit vertrieben wird. Jung und alt versammeln sich um den Haufen und die Kinder laufen mit brennenden Stöckern umher.
Der Tradition zu Folge wird der Reisighaufen schon einige Tage vorher errichtet und mit Argusaugen beobachtet, damit nicht der ein oder andere von ihnen schon vorzeitig durch einen Dummenjungenstreich angezündet wird. Schließlich möchte jeder Ort den größten Hexenhaufen anzünden.