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Erlebnishof KRABAT-Mühle Schwarzkollm
Projektziel
Seit Jahren bemühen sich engagierte Bürger aus Schwarzkollm um die Verwirklichung des touristischen Projektes KRABAT-Mühle. Im März 2005 gründete sich der Förderverein "Krabatmühle-Schwarzkollm" e.V. und übernahm die Verantwortung für die Projektumsetzung. Das Grundstück wurde gekauft. Der Bebauungsplan wurde mit der Stadt Hoyerswerda zur Genehmigung gebracht. Eine Entwurfsplanung zum Lageplan und zur Mühle in Auftrag gegeben. Mit sehr großer Unterstützung der Marketing - Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien mbH (MGO) wurde ein Umsetzungs- und Betreiberkonzept für das Projekt KRABAT-Mühle Schwarzkollm auf den Weg gebracht.

Die „neue“ alte KRABAT-Mühle von Schwarzkollm soll ein touristisches Highlight im Lausitzer Seenland und damit in der Lausitz werden, welches weithin überregional ausstrahlt und diese wunderschöne und spannende Region bekannter macht. Sie soll in der Region einen erheblichen Beitrag zur Wiederbelebung ihrer eigenen und ursprünglichen Identität leisten und nicht zuletzt Initiativen bündeln und vernetzen.

Es soll ein Erlebnishof entstehen, bestehend aus den Gebäuden:
- KRABAT-Mühle (Schwarze Mühle) [2009]
- Gesindehaus [2006/2007]
- Laubengang [2006/2007/2008/2009]
- Mühlen-Scheune [2009/2010]
- Haus des Müllers (Erlebnis-Gastronomie) [2010/2011]
- Handwerksscheunen (Töpferwerkstatt, Blaudruck, Trachtenhaus) [>2011]
- Zauberwald ("Auf den Spuren von KRABAT") [2009/2010]
- Windrad (zum heben für das Wasser der Schwarzen Mühle) [2007]

Lageplan
(.pdf)
Ziele (.pdf)

Kurzbeschreibung/Priorität
Die KRABAT-Mühle mit Verbindungen zum sorbischem Brauchtum, zu Handwerkstraditionen, Kultur und Erlebnis integriert sich in die touristische Ferienregion Oberlausitz. Die Schwarze Mühle ist der eigentlich fehlende Grundbaustein im Gesamtkonzept Krabatregion. Alle weiteren Bausteine wie der KRABAT-Hof in Nebelschütz, das KRABAT-Vorwerk in Groß Särchen, der KRABAT-Wanderweg und/oder der KRABAT-Radwanderweg befinden sich in der Umsetzung oder sind bereits umgesetzt.
Nur mit dem Vorhandensein der KRABAT-Mühle wird es letztendlich möglich, den ergänzenden Charakter der einzelnen Bausteine in einer ansprechenden Gestaltung darzustellen.

Mit dem Bau von Nebenanlagen ist im Juli 2006 begonnen worden. Gemeinsam mit freireisenden Wandergesellen ist ein Gesindehaus errichtet und mit dem Laubengang begonnen worden. Der Förderverein konnte viele Sponsoren gewinnen.
Unterstützung erhielten wir auch durch die Stadt Hoyerswerda. Der Verein verfügt über große Bestände an Baumaterial. Mit 1 € Job Maßnahmen wird Material wie Ziegel, Dachsteine, Holz und anderes mehr aufbereitet. Eine Mühlenausrüstung wurde in Marienburg bei Belzig ausgebaut.

Nach längeren Verhandlungen zwischen dem Verein Krabatmühle-Schwarzkollm e.V., dem KRABAT e.V. und der Filmgesellschaft ist per Vereinbarung die Nachnutzung der Kulissen und Requisiten aus diesem Film am Standort der KRABAT-Mühle in Schwarzkollm festgeschrieben worden.

Träger / eingebundene Partner
Nach dem die Stadt Hoyerswerda als Träger der Maßnahme nicht befürwortet wurde, hat der Förderverein "Krabatmühle-Schwarzkollm" e.V. das Projekt übernommen. Aus Gründen der regionalen Bedeutung des Projektes hat die Stadt Hoyerswerda auch weiterhin Unterstützung zugesichert.
Der Zweckverband Elstertal hat den Beschluss gefasst, die äußere Erschließung zu übernehmen.
Wesentlicher Partner sind die freireisenden Wandergesellen aus ganz Deutschland, sie haben mit dem Verein eine Nutzungsvereinbarung zum Gesindehaus. Hier können sich Wandergesellen aufhalten. Sie werden am Bau der Krabatmühle und weiterer Gebäude auch in Zukunft helfen.

Vernetzung mit anderen Projekten
Der Förderverein ist Mitglied im Krabat e.V. und Mitglied der TGG Lausitzer Seenland.
Der Bundesvorstand Domowina hat beschlossen den Bau der Krabatmühle zu unterstützen um für die Hoyerswerdaer Sorben ein Zentrum zuschaffen, indem Sprache und Brauchtum gelebt wird. Eine Vernetzung ist auch durch den Partner Zweckverband Elstertal gegeben.
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