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Rund um Krabat
Mühle im Koselbruch
In Schwarzkollm bei Hoyerswerda, in der abgelegenen Siedlung Koselbruch, gab es einst tatsächlich eine Wassermühle. Sie stand im Ruf, es spuke dort. Magie, Schwarze Kunst, Zauberei gehörten bis weit ins 18. Jahrhundert zum Glauben der Menschen. Nicht Erklärbares wurde zum Wunder oder zum Teufelswerk ernannt: Hexerei! Ob gut oder böse, darüber entschieden abergläubische Menschen ebenso wie Hexenjäger.
1740 wurde die Wassermühle im Koselbruch urkundlich das erste Mal unter dem Namen Brösing-Mühle erwähnt. In ihr befanden sich 2 Handmühlen zu Grütze verarbeiten und 1 Wassermühle mit Mehlgang und Hirsestampfe.
Bis zum Jahr 1972 wurde die Wassermühle von der Familie Petschick betrieben und nach und nach zu einem Wohnhaus umgebaut.

Die originale Mühle findet man an dieser Stelle nicht mehr. Nach dem Sieg Krabats über den Schwarzen Müller musste dieser sterben und die Mühle ging in Flammen auf. Einige Relikte aus alter Zeit, wie die Scheune, der Mühlenstein und das Wehr am ehemaligen Mühlengraben sind noch erhalten, befinden sich aber in Privatbesitz.

Die "neue" alte schwarze Mühle soll unmittelbar in der Nähe der originalen Mühle entstehen.

Zur Geschichte


Schwarzkollm heute
Seit den 1990ern denken die Schwarzkollmer über einen Neubau der Schwarzen Mühle nach. Denn seit dem Mauerfall 1989 wollen immer mehr Menschen und Krabat-Leser an die Originalschauplätze der Krabat-Geschichte. Die Vision geht gerade in Erfüllung: Das urige Gesindehaus steht bereits. 2009 soll die Mühle dazu kommen, unmittelbar im Koselbruch. Im Herbst 2009 soll das Mühlrad klappern, hoffen die Menschen im Krabatmühlen-Verein. Den Fortgang können Besucher schon jetzt beobachten - bei einem kleinen Imbiss im Wirtshäuschen auf dem Mühlengelände.
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