Markus, Stefan, Isabell und Kerstin haben den Stein mit
ins Rollen gebracht …
Der Förderverein hatte im Juni 2006 einen schweren Weg vor
sich, wie sich später herausstellen würde, - ein Termin
bei RP Dresden. An diesem Tag sollte das Wirtschaftgutachten für
das Projekt KRABAT-Mühle vorgestellt und auch für positiv
gewertet werden. Das Gutachten fiel zum damaligen Zeitpunkt ganz
anders aus, das Projekt war unter den Voraussetzungen und mit
dem damaligen Konzept nicht wirtschaftlich.
Die Vorkommission (VoKo) der Sommerbaustelle 2006 um Markus, Stefan,
Isabell und Kerstin haben zum damaligen Zeitpunkt ihre arbeit
aufgenommen haben uns zu diesem Termin in Dresden begleitet. Wir
alle waren sehr Enttäuscht und Betrübt von der Niederlage.
Die VoKo haben direkt danach das Gespräch mit den Zuständigen
Leuten vom RP Dresden gesucht, aber ohne Erfolg.
Dem Förderverein hat das Ergebnis des Gutachtens einen Strich
durch die Rechnung gemacht, denn Anfang Juli erwarteten wir über
100 Wandergesellen, die uns beim Bau der Schwarzen Mühle
unterstützen wollten. Die Finanzierung des Projektes sollte
über das RP Dresden realisiert werden.
Nach kontroversen Diskussionen im Vorstand und mit dem Gedanken
daran, dass Wandergesellen uns unterstützen würden,
hat sich der Förderverein für den Beginn des Projektes
entschieden.
Markus, Stefan, Isabell und Kerstin stellten die Vorkommission
der Sommerbaustelle 2006 in Schwarzkollm dar. Sie waren für
die Vorbereitung, Durchführung und die Absprachen zwischen
dem Förderverein und den Wandergesellen verantwortlich. In
den 2 Monaten hatten wir täglich 20-30 Wandergesellen auf
der Baustelle, die beim Bau geholfen haben. Für den gesamten
Ort Schwarzkollm war der Besuch ein riesiges Erlebnis und gleich
wohl auch eine Herausforderung. Durch die Unterstützung der
vielen Bürger konnte diese wunderbare Sommerbaustelle durchgeführt
werden. Die Bürger gewährten den Gesell(inn)en Unterkunft
und Verpflegung über Wochen hinweg. Danke an alle!
Juli 2005. Aus der grünen Wiese ist eine Großbaustelle
geworden. Bis zu 120 Wandergesellen aus ganz Deutschland sollten
dem Projekt bis September auf die Sprünge helfen.
Auch in den Jahren 2007 und 2008 konnten wir die Wandergesellen
für kleinere "Sommerbaustellen" gewinnen.
Das Gesindehaus, das den Wandergesellen gehört wird regelmäßig
aufgesucht und bewundert. Sicher mag es zum einen an der prima
Ausstattung des Gebäudes liegen, aber viel mehr schätzen
sie die Herzlichkeit und das Willkommen der Schwarzkollmer Bürger.
Mit Unterstützung der Wandergesellen haben wir in Schwarzkollm
mit dem Projekt KRABAT-Mühle viel erreicht und bis heut bestehen
intensive Beziehungen miteinander.