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Schwarzkollm verfügt über eine Fläche von 30,34 Quadratkilometern (davon 2200 Hektar Waldfläche) und ist ein Straßenangerdorf mit den Ansiedlungen Koselbruch, Neukollm, Petzerberg, Sandwäsche und Waldesruh.

Der Ortsname geht auf das slawische Cholm, das soviel heisst wie "kegliger Hügel", zurück und weist auf die das Dorf umgebende Grauwacke hin. Das deutsche Bestimmungswort Schwarz - erscheint erst seit 1759 in den Akten, offensichtlich zur eindeutigen Unterscheidung von Weißkollm.

Das Wappen_von_Schwarzkollm vereint symbolisch vier für Schwarzkollm charakteristische Gegebenheiten. Der schwebende Krabat und das Mühlrad sind der sorbischen Krabatsage entnommen, die bereits von mehreren Schriftstellern literarisch bearbeitet wurde. Die Hügel im Wappen stellen die 4 kleinen Berge dar, von denen unser Dorf umgeben ist: Kubitzberg, Petzerberg, Gerichtsberg und Steinberg. Da das Landschaftsbild der Gemeinde von ausgedehnten und zusammenhängenden Kiefernwäldern geprägt ist, wurden Nadelbäume in das Wappen aufgenommen. Die angedeuteten Wassergräben sollen die vielen Wasserläufe in der Gemarkung Schwarzkollm und den Dorfgraben symbolisieren.

Erholung, Ruhe und Entspannung sind in der heutigen schnelllebigen und hektischen Zeit von großer Bedeutung. Viele Wanderwege in herrlich grüner Natur und verschiedene Sehenswürdigkeiten in und um Schwarzkollm laden deshalb zu einem Besuch ein.
Idyllisch gelegen, bildet der Dorfplatz mit dem Krabatbrunnen den Mittelpunkt unseres Ortes. Aufgestellte Bänke und Grünanlagen laden hier, nach ausgedehnten Spaziergängen, zum Verweilen ein. Ein Besuch in der Heimatstube und im Landstübel ist empfehlenswert.
Charakteristisch für das Ortsbild sind die ziegelgedeckten Torbögen. Grüne Oase, Blickfang und Ruhepol des Dorfes ist der Anger mit seinen Obstbäumen und dem Plätschern des Dorfgrabenwassers.
Sechs historisch wertvolle Epitaphe, mehrere Blockständerscheunen und drei verschiedene Sühnekreuze säumen die Dorfstraße.
Im Dorfkern präsentiert sich die seit dem 12./13. Jahrhundert als gotische Marienenkirche gebaute, nach einem Brand von 1858 zerstörte und nun im klassizistisch-romanischem Baustil wieder errichtete evangelische Dorfkirche.